Frau mit Laptop während Workation - Coworking

Workation richtig nutzen: Tipps für Unternehmen und Mitarbeitende

Ob am Meer, in den Bergen oder bei der Familie im Ausland: Workation eröffnet neue Spielräume für modernes Arbeiten. Doch wie gelingt der Spagat zwischen Flexibilität und Verantwortung? Wir zeigen Dir, welche Chancen das Modell für Unternehmen und Mitarbeitende bietet, worauf es in der Praxis wirklich ankommt und wie YER Deutschland „Workaway“ als Benefit einsetzt.
12
Aug
2025

Workation und Workaway: Das Wichtigste in Kürze

Workation kombiniert Arbeiten und Reisen. Du erledigst Deine Aufgaben remote, aber nicht von zu Hause, sondern zum Beispiel am Meer, in den Bergen oder bei der Familie im Ausland. Wichtig: Es geht um echte Arbeitszeit, nicht um Urlaub.

Workation ist ideal für alle, die konzentriert, eigenverantwortlich und flexibel arbeiten können und deren Job sich ortsunabhängig erledigen lässt. Besonders beliebt ist Workation bei Menschen mit Projektfokus, kreativem Output oder familiären Verbindungen ins Ausland.

Workation braucht gute Planung: stabiles WLAN, klare Absprachen mit dem Team, einen ruhigen Arbeitsplatz und den Willen, Verantwortung zu übernehmen.

Seit Oktober 2023 haben Mitarbeitende bei YER Deutschland die Möglichkeit, bis zu drei Wochen im Jahr flexibel aus dem EU-Ausland zu arbeiten. „Workaway“ (die interne Bezeichnung für Workation) steht dabei für Vertrauen, Eigenverantwortung und die Chance, den Arbeitsalltag an einen Ort zu verlegen, der zur aktuellen Lebenssituation passt.

Workation-Definition: Flexibles Arbeiten neu gedacht

Workation (eine Kombination aus „Work“ und „Vacation“) beschreibt das Arbeiten fernab vom Büro, oft an Orten mit Urlaubsflair. Wichtig dabei: Es geht nicht um Urlaub mit E-Mail-Check, in dem Du gelegentlich Deine E-Mails checkst, sondern um vollwertiges, konzentriertes Arbeiten in einer anderen Umgebung. Ob am Meer, in den Bergen oder bei der Familie im Ausland, erlaubt ist, was funktioniert und mit dem Team abgestimmt wurde.

Die Arbeitszufriedenheits-Studie 2025 von YER Deutschland zeigt deutlich, dass das Interesse an Workation wächst: 38 Prozent der Befragten haben bereits Erfahrungen damit gesammelt oder planen konkret eine Arbeitsreise. Unter den Befragten mit Personalverantwortung liegt der Anteil bei 46 Prozent, unter den Mitarbeitenden ohne Führungsverantwortung bei 31 Prozent.

YER Deutschland nennt das Konzept bewusst anders: Workaway. Ein Begriff, der die Verbindung von Arbeitsflexibilität und Eigenverantwortung betont. Seit Oktober 2023 gilt: Mitarbeitende können bis zu drei Wochen pro Jahr aus dem EU-Ausland arbeiten.

Die wichtigsten Facts auf einen Blick:

  • 19 Workaways wurden bereits durchgeführt
  • 7 weitere sind aktuell in Planung
  • Besonders beliebt sind Länder wie Spanien, Italien oder die Niederlande

Workaway ist bei YER kein nettes Extra, sondern Ausdruck einer klaren Haltung: Entscheidend ist, was du leistest - nicht, wo du sitzt. Es stärkt Eigenverantwortung, bringt internationale Teams zusammen und schafft Raum für neue Perspektiven.

Desiree Stocker

Workaway bei YER Deutschland: Wir beantworten Deine Fragen

Wie wird Vertrauen in die Leistung während Workaways konkret bei YER gelebt?

"Bei YER arbeiten Mitarbeitende selbstverantwortlich und flexibel - immer mit klar definierten Zielen im Blick. Damit das funktioniert, sorgen regelmäßige, kurze Abstimmungen für Transparenz, ohne dabei ins Mikromanagement abzudriften. 
Klare Spielregeln, zum Beispiel was die Erreichbarkeit betrifft, schaffen Sicherheit auf beiden Seiten. Führungskräfte unterstützen diesen Ansatz, indem sie auf Eigeninitiative vertrauen und sie gezielt fördern. Digitale Tools helfen dabei, Fortschritte sichtbar zu machen und stärken so das Vertrauen im Arbeitsalltag."

Desiree Stocker, People Operations Specialist - YER People & Culture Team

Vorteile von Workation - was Du davon hast

Workation ist mehr als nur ein Buzzword. Wenn Du sie richtig nutzt oder als Führungskraft gut begleitest bringt das Konzept echten Mehrwert:  für Dich, Dein Team und das gesamte Unternehmen. Sie bietet Raum für Selbstbestimmung und zeigt, wie moderne Zusammenarbeit heute aussehen kann.

Was Du als Arbeitnehmer:in mitnimmst

Workation schafft Freiraum, beruflich wie privat. Wenn Du bewusst planst und Verantwortung übernimmst, wird daraus mehr als nur ein Tapetenwechsel:

  • Du gestaltest Deinen Arbeitsalltag flexibler: Ob Projektfokus in ruhiger Umgebung, kreative Auszeit oder Familienbesuch im Ausland: Du bestimmst, was gerade zu Dir passt.
     
  • Du organisierst Dich besser: Workation stärkt Deine Selbstständigkeit vom Zeitmanagement bis zur Kommunikation. Das macht Dich nicht nur mobiler, sondern auch im Büro effizienter.
     
  • Du erlebst Vertrauen auf Augenhöhe: Workation funktioniert nur, wenn alle im Team mitziehen. Das stärkt nicht nur Deine Eigenverantwortung, sondern auch das Miteinander.

Frau mit Laptop während Workation

Die Arbeitszufriedenheits-Studie 2025 von YER Deutschland deckt auf, was Mitarbeitende konkret an Workation schätzen:

  • 29 % würden eine Workation nutzen, um eine inspirierende Umgebung für kreatives Arbeiten zu erleben.
  • 28 % sehen darin die Möglichkeit, dem Arbeitsalltag zu entfliehen und neue Energie zu tanken.
  • 26 % möchten vor allem Abstand vom Büro gewinnen, um den Kopf freizubekommen.
  • 25 % würden die Zeit nutzen, um entweder mit ihren Urlaubstagen zu haushalten oder sich ohne Ablenkung auf ein wichtiges Projekt zu konzentrieren.
  • 23 % schätzen die Chance, mehr Zeit mit ihrer im Ausland lebenden Familie zu verbringe

Workation gibt Dir die Chance, Deine Arbeit dorthin zu verlegen, wo sie vorübergehend besser zu Deinem Leben passt. Und das Modell zeigt: Vertrauen, Eigenverantwortung und Flexibilität schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Sie gehören zusammen.

Was Du als Arbeitgeber gewinnst

Wenn Du Workation anbietest, gehst Du einen wichtigen Schritt in Richtung moderner Unternehmenskultur und stärkst damit gleichzeitig Deine Position im Wettbewerb um Talente.

  • Du zeigst Zukunftsorientierung: Mit Workation sendest Du ein klares Signal: Wir sind offen für neue, flexible Arbeitsmodelle, wie New Work, und bereit, Verantwortung zu teilen.
     
  • Du stärkst die Bindung ans Unternehmen: Wer mitgestalten darf, bleibt oft länger. Workation kann konkreten Wechselgedanken entgegenwirken.
     
  • Du wirst attraktiver für internationale Talente: Besonders Menschen mit Migrationshintergrund schätzen die Möglichkeit, Zeit mit ihrer Familie im Ausland zu verbringen, ohne auf ihre Karriere verzichten zu müssen.
     
  • Du förderst Kreativität: Neue Orte schaffen neue Ideen. Wenn Mitarbeitende ihre Umgebung selbst wählen dürfen, entstehen oft Impulse, die im Alltag untergehen würden.
     
  • Du entwickelst moderne Führung weiter: Für Workation braucht es Vertrauen. Du ermöglichst eigenverantwortliches Arbeiten und stärkst damit Selbstorganisation, Klarheit und Zusammenarbeit. Wie Remote Leadership in der Praxis funktioniert, zeigt Dir unser Ratgeber zur Führung auf Distanz.
     
  • Du positionierst Dich im Employer Branding: Wenn Workation bei Euch nicht nur auf dem Papier steht, sondern wirklich gelebt wird, kommt das auch nach außen an und macht Euch als Arbeitgeber attraktiver.
Desiree Stocker

Workaway bei YER Deutschland

Welche Rolle spielt Workaway bei der Gewinnung neuer Talente im Recruitingprozess?

Workaway ist zwar kein direkter Bestandteil unseres Recruitingprozesses, gehört aber fest zu den Benefits, die wir neuen Talenten vorstellen. Es steht sinnbildlich für die Flexibilität und das Vertrauen, das wir im Arbeitsalltag leben. Unser Ziel: individuelle Lebensmodelle unterstützen und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben stärken. Gerade für Mitarbeitende mit familiären Verbindungen ins Ausland ist Workaway eine gute Möglichkeit, Zeit in anderen Ländern zu verbringen, ohne dafür ausschließlich Urlaub nehmen zu müssen. So fördern wir gleichzeitig auch die Vielfalt in unserem Team.

Desiree Stocker, People Operations Specialist - YER People & Culture Team
 

Herausforderungen und Nachteile von Workation

Workation klingt nach Freiheit, Flexibilität und Fernweh, aber ganz ohne Fahrplan geht’s nicht. Damit es für alle funktioniert, braucht es klare Regeln, eine offene Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen. Was auf den ersten Blick entspannt wirkt, bringt in der Praxis durchaus Herausforderungen mit sich, für Unternehmen ebenso wie für Dich als Mitarbeitende:r.

Was Arbeitgeber beachten sollten

Wenn Du als Unternehmen Workation ermöglichst, sendest Du ein starkes Signal. Es braucht aber auch Struktur:

  • Leistung wird unsichtbar: Wenn Mitarbeitende remote arbeiten, fehlt Führungskräften manchmal das Gefühl für Produktivität. Das Vertrauen in die Leistung kann ins Wanken geraten, wenn das Team nicht sichtbar und greifbar ist.
     
  • Gleichbehandlung ist wichtig: Wer darf Workation machen und wer nicht? Wenn es keine klaren Kriterien gibt, entsteht schnell das Gefühl der Ungleichbehandlung im Team.
     
  • Rechtliche Stolpersteine: Eine Workation im EU-Ausland ist meist unproblematisch, aber sobald es internationaler wird, kommen Fragen zur Steuerpflicht, zum Arbeitsrecht oder zur Sozialversicherung ins Spiel.
     
  • Absprachen fehlen: HR und Führung brauchen klare Prozesse, sonst wird Workation schnell zur organisatorischen Stolperfalle.
     
  • Technik muss stimmen: Ohne stabiles WLAN, sichere Zugänge und passende Tools geht es nicht. Das gilt für Co-Working-Spaces genauso wie für Strandcafés.

Ein Dauerbrenner bleibt das altbekannte Präsenz-Denken. Nur wer sichtbar ist, leistet auch etwas? Diese Haltung passt nicht mehr zur heutigen Arbeitsrealität. Oder wie es YER Deutschland CEO Philipp Riedel formuliert:

„Präsentismus ist kein Indikator für Leistungsfähigkeit. Entscheidend ist das Ergebnis, nicht der Ort.

Was Du als Arbeitnehmer:in wissen solltest

Auch für Dich als Arbeitnehmer:in ist Workation kein Selbstläufer. Damit sie wirklich funktioniert, solltest Du ein paar Dinge im Blick behalten:

  • Teamanschluss nicht verlieren: Wenn Du über Wochen remote arbeitest, kann der Austausch mit Deinem Team auf der Strecke bleiben. Sorge bewusst für regelmäßige Abstimmungen - nicht nur fachlich, sondern auch für den sozialen Austausch.
     
  • Arbeitsplatz mitdenken: Ferienwohnungen oder Hostels klingen großartig, sind aber nicht immer optimal zum konzentrierten Arbeiten. Richte Dir einen ruhigen, strukturierten Arbeitsplatz ein.
     
  • Workation ist kein Urlaub – und umgekehrt: Wenn Du wirklich arbeitest, solltest Du das auch klar kommunizieren, gegenüber Deinem Team, Deiner Führungskraft und auch Dir selbst. So lassen sich Missverständnisse vermeiden.
     
  • Gute Planung ist alles: Technik checken, Zeitverschiebung beachten, To-dos priorisieren - je besser Du planst, desto entspannter wird Dein Workaway.
     
  • Grenzen setzen: Workation kann inspirierend sein, aber es ersetzt keine echte Auszeit. Gönn Dir auch echten Urlaub, ohne Laptop und Slack-Benachrichtigungen, einfach zum Abschalten.

Die YER Deutschland-Arbeitszufriedenheitsstudie 2025 zeigt, dass Du mit diesen Herausforderungen nicht allein bist:

  • 24 % der Befragten sehen die digitale Infrastruktur als Hindernis
  • 23 % fürchten Ablenkung am Aufenthaltsort
  • 20 % empfinden den Planungsaufwand als hoch
  • 18 % haben Sorge, dass ihre Leistung nicht gesehen wird

Erst wenn Du diese Punkte im Blick hast und Dein Unternehmen einen klaren Rahmen vorgibt, kann Workation zu einem echten Gewinn für Dich und Dein Team werden.

Desiree Stocker

Workaway bei YER Deutschland

Welche Reaktionen gibt es bisher von Führungskräften und Kolleg:innen zu Workaway?

Die Rückmeldungen zu Workaway sind überwiegend positiv. Viele Kolleg:innen schätzen die Flexibilität und die Möglichkeit, ihren Arbeitsort für einen gewissen Zeitraum frei wählen zu können.  Auch von Führungskräften hören wir, dass sich Workaway auf Motivation, Eigenverantwortung und Vertrauen positiv auswirkt. Natürlich braucht es klare Absprachen, gute Kommunikation und gegenseitiges Verständnis, doch genau das stärkt die Zusammenarbeit. Insgesamt zeigt sich: Mit dem richtigen Rahmen schafft Workaway Freiräume, die nicht nur den Einzelnen, sondern auch das Team und das Unternehmen als Ganzes stärken.

Desiree Stocker, People Operations Specialist - YER People & Culture Team
 

Branchenblick: Wer Workation schon lebt und wer noch nicht?

Ein Blick auf die Zahlen beweist: Workation ist noch längst kein Standard. Die Offenheit dafür hängt stark von Branche, Unternehmenskultur und Führungshaltung ab.

Die Arbeitszufriedenheitsstudie 2025 von YER Deutschland liefert ein klares Bild:

  • Im Energy-Sektor haben bereits 92 Prozent der Befragten Workation-Erfahrung gesammelt oder konkret einen Aufenthalt geplant
  • In der IT-Branche liegt der Anteil immerhin bei 40 Prozent
  • Im Mobility-Sektor sind es dagegen nur 17 Prozent

Diese Unterschiede zeigen deutlich: Ortsunabhängiges Arbeiten passiert nicht zufällig. Es ist Ausdruck davon, wie flexibel, zukunftsgerichtet und vertrauensbasiert Unternehmen (und ihre Führungskräfte) handeln.

Gerade im B2B-Umfeld wird klar, worum es bei Workation wirklich geht: Nicht um einen Lifestyle-Trend, sondern um eine bewusste Entscheidung – fast schon ein Kulturindikator. Wer Workation ermöglicht, macht deutlich:

  • Wir vertrauen unseren Mitarbeitenden.
  • Wir bewerten Ergebnisse, nicht Anwesenheit.
  • Wir fördern individuelle Lebensmodelle, die Leistung und Flexibilität vereinen.

In Branchen mit hoher Veränderungsdynamik, wie etwa in Energy oder Tech ist diese Offenheit bereits spürbar. Andere Sektoren können hier aufholen und so nicht nur neue Talente gewinnen, sondern auch ihre bestehenden Teams nachhaltig stärken.

Tipp: Du bist noch auf der Suche nach einem neuen Job im Energy-Sektor? In unserem Ratgeber stellen wir Dir 12 gefragte Berufe mit Zukunft in der Energiebranche vor.

Desiree Stocker

Workaway bei YER Deutschland

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Workaway erfolgreich zu nutzen?

Ob Workaway möglich ist, hängt von Tätigkeit und Beschäftigungsform ab. Für kurzfristig Beschäftigte, Werkstudent:innen oder Praktikant:innen ist das Modell nicht vorgesehen. Ein Antrag kann grundsätzlich erst nach der Probezeit gestellt werden.
Wichtig ist: Wer Workaway nutzt, übernimmt Verantwortung. Dazu gehören eine strukturierte Arbeitsweise, Selbstmotivation, ein sicherer Umgang mit Technik und verlässliche Kommunikation. Auch wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, liegt die Entscheidung über die Genehmigung beim jeweiligen Vorgesetzten. Und Workaway ist aktuell nur für Mitarbeitende mit deutschem Arbeitsvertrag und Staatsangehörigkeit eines EWR-Landes möglich, da die EU-Freizügigkeit hier die rechtliche Grundlage bildet.

Desiree Stocker, People Operations Specialist - YER People & Culture Team
 

Workation in der Praxis: Das müssen Unternehmen und Mitarbeitende beachten

Workation oder „Workaway“ bei YER Deutschland ist kein Selbstläufer. Damit das Konzept wirklich funktioniert, braucht es Struktur, Vertrauen und klare Absprachen. Auf beiden Seiten. Unternehmen müssen einen stabilen Rahmen schaffen, ohne zu viele Regeln aufzustellen. Und Du als Mitarbeitende:r bist gefragt, Deine Verantwortung aktiv wahrzunehmen.

Für Arbeitgeber: Rahmen schaffen, ohne zu überfordern

Wenn Du Workation im Unternehmen anbieten willst, reicht eine nette Geste nicht aus. Es geht um ein echtes Kulturangebot, das gut durchdacht sein sollte:

  • Rechtliche Grundlagen prüfen: Je nach Aufenthaltsort greifen unterschiedliche Regelungen. Kläre im Vorfeld Themen wie Arbeitsrecht, Steuerpflicht oder Sozialversicherungsabkommen, vor allem bei längeren Aufenthalten oder außerhalb der EU.
     
  • Klare Spielregeln definieren: Wer darf wohin, wie lange und wie oft? Transparente Richtlinien zu Dauer, Zielregionen, Erreichbarkeit, Datenschutz (z. B. VPN, DSGVO) und zur Abgrenzung zum Urlaub schaffen Sicherheit und vermeiden Missverständnisse.
     
  • Führungskräfte fit machen: Workation funktioniert nur, wenn Führung auf Vertrauen und Ergebnisorientierung basiert. Präsenz allein ist kein Leistungsbeweis. Unterstütze Deine Führungskräfte dabei, remote klar zu führen mit Zielen statt Sichtbarkeit.
     
  • Technische Infrastruktur bereitstellen: Ohne stabiles VPN, funktionierende Kollaborationstools und gesicherten Zugang zu Unternehmensdaten wird Workation schnell zum Risiko. Technik ist keine Nebensache, sondern Voraussetzung.

Für Arbeitnehmer:innen: Freiheit braucht Verantwortung

Workation ist keine halbe Auszeit, sondern echtes Arbeiten, nur eben von einem anderen Ort. Damit das funktioniert, solltest Du ein paar Dinge im Blick haben:

  • Stimme Dich frühzeitig ab: Teile Dein Vorhaben Deiner Führungskraft und Deinem Team rechtzeitig mit. Ein klarer Arbeitsplan mit Zeiten und Angaben zur Erreichbarkeit schafft Vertrauen und vermeidet unnötige Rückfragen.
     
  • Organisiere Dich selbst gut: Eigenverantwortung ist der Schlüssel. Setze Dir klare Ziele, strukturiere Deinen Arbeitstag und halte Ablenkungen bewusst gering.
     
  • Teste Deine Technik: Funktioniert das WLAN? Ist Dein Arbeitsplatz ruhig, sicher und ergonomisch? Prüfe das vorab, nicht erst am ersten Morgen im Co-Working-Space.
     
  • Zieh klare Grenzen zum Urlaub: Nur weil Du an einem schönen Ort arbeitest, bist Du nicht im Urlaub. Wenn Du das sauber trennst, sorgst Du für Klarheit im Team und schützt Dein eigenes Zeitgefühl.

Fazit: Workation gelingt, wenn Klarheit, Vertrauen und Offenheit im Gepäck sind

Workation kann ein echter Gewinn sein, wenn alle Beteiligten von Anfang an wissen, worauf sie sich einlassen.

Klare Regeln, offene Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen sind dabei die wichtigste Grundlage. Dann steht dem Arbeiten unter Palmen (oder auf dem Berg, am See oder im Lieblingscafé) nichts mehr im Weg.

Du möchtest mehr über das Arbeiten bei YER Deutschland erfahren? Dann wirf einen Blick auf unsere interne Karriereseite oder entdecke weitere interessante Ratgeber im YER Magazin.

***

Bildnachweis: Titelbild: vitaliymateha/stock.adobe.com, Bild 2: rh2010/stock.adobe.com, Bild 3: Artificial South/stock.adobe.com

Warum wird das Video nicht abgespielt?

Zum Abspielen des Videos benötigen wir die Zustimmung für die Nutzung des YouTube-Dienstes. Klicken Sie auf dem Button, um die Blockierung aufzuheben. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Vimeo ist deaktiviert

Für die Verwendung von Vimeo Videos benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Google Maps ist deaktiviert

Für die Verwendung von Google Maps benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Spotify ist derzeit deaktiviert

Für die Nutzung des Spotify-Dienstes benötigen wir Deine Zustimmung. Klicke auf „Spotify aktivieren“ um die Blockierung aufzuheben. Weitere Informationen findest Du in unseren Datenschutzbestimmungen.

Formular muss aktiviert werden

Das Formular wird durch Brevo zur Verfügung gestellt. Für die Nutzung des Formulares benötigen wir Deine Zustimmung. Klicke auf „Brevo aktivieren“ um die Blockierung aufzuheben. Weitere Informationen findest Du in unseren Datenschutzbestimmungen.

Formular muss aktiviert werden

Das Formular wird durch Eventbride zur Verfügung gestellt. Für die Nutzung des Formulares benötigen wir Deine Zustimmung. Klicke auf „Eventbride aktivieren“ um die Blockierung aufzuheben. Weitere Informationen findest Du in unseren Datenschutzbestimmungen.