Kurzfristige Personalbeschaffung Ingenieure

Personalbeschaffung: So meisterst Du kurzfristige Personalengpässe

Ob unerwartete Großprojekte oder außergewöhnliche Arbeitsspitzen – Personalplanung erfordert Flexibilität. Wir zeigen Dir, was Personalbeschaffung genau bedeutet, wie sie abläuft und welche drei Möglichkeiten Du für die kurzfristige externe Personalbeschaffung hast.
31
Aug
2026

Personalbeschaffung: Das Wichtigste in Kürze

  • Personalbeschaffung umfasst alle Maßnahmen, mit denen Unternehmen offene Stellen besetzen, intern oder extern.
  • Bei kurzfristigem Personalbedarf sind vor allem drei externe Wege gefragt: Arbeitnehmerüberlassung (Zeitarbeit), Werkvertrag und Freelancer:innen.
  • 85 Prozent der Führungskräfte sind offen dafür, externe Mitarbeiter:innen in ihr Team zu integrieren. Gleichzeitig sagen 44 Prozent, dass die Führung gemischter Teams eine Herausforderung ist (YER Arbeitszufriedenheits-Studie 2023).

Was ist Personalbeschaffung?

Personalbeschaffung ist der Oberbegriff für alle Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen offene Stellen besetzt. Dazu zählen sowohl die interne Personalbeschaffung, zum Beispiel über Versetzungen oder Beförderungen, als auch die externe Personalbeschaffung über den Arbeitsmarkt.

Wenn Personal kurzfristig fehlt, etwa bei Arbeitsspitzen oder ungeplantem Personalausfall, reicht die interne Beschaffung oft nicht aus.
Dann wird externe Personalbeschaffung relevant: über Arbeitnehmerüberlassung, Werkverträge oder Freelancer:innen.

4 Gründe für den Personalengpass

 IT-Expert:innen in Zeitarbeit

Auch mit der besten Personalplanung kann sich schnell ein Personalengpass einstellen. Die häufigsten Gründe sind:

  1. Arbeitsspitzen ohne Planstellen
  2. Großprojekte im Laufe des Jahres, die nicht eingeplant waren
  3. Genereller Fachkräftemangel, bei dem durch eigenes Recruiting keine geeigneten Expert:innen gefunden werden
  4. Ungeplanter Personalausfall durch Fluktuation und längere Fehlzeiten von Personen in Schlüsselpositionen

Wenn diese Situationen eintreten, hilft externe Personalbeschaffung: Du sicherst Dir gezielt Expertise mit geringem Verwaltungsaufwand und bleibst dabei flexibel.

Wie läuft Personalbeschaffung ab?

1. Bedarfsermittlung

Du stellst fest, welche Position wie dringend besetzt werden muss und ob interne oder externe Beschaffung sinnvoller ist.

2. Entscheidung: intern oder extern

Bei kurzfristigem Bedarf oder fehlendem internem Know-how fällt die Entscheidung meist auf externe Wege.

3. Auswahl des passenden Modells:

​​​​​​Je nach Projektart und Zeitrahmen entscheidest Du Dich für Arbeitnehmerüberlassung, Werkvertrag oder Freelancer:innen.

4. Ansprache und Auswahl

Über einen Personaldienstleister oder direkt über Projektportale und Netzwerke findest Du passende Kandidat:innen.

5. Vertragsabschluss und Integration

Je nach Modell unterscheiden sich Vertragsform und Verantwortlichkeiten.

Künstliche Intelligenz in der Personalbeschaffung

Künstliche Intelligenz verändert zunehmend, wie Unternehmen Personal finden. Bei der Bedarfsprognose hilft sie, anhand von Projekt- und Auslastungsdaten frühzeitig zu erkennen, wann und wo Personalengpässe entstehen könnten.

Beim Matching unterstützt sie dabei, Anforderungsprofile schneller mit passenden Kandidat:innen zusammenzubringen, etwa über Datenbanken von Personaldienstleistern. Die fachliche und menschliche Einschätzung bleibt dabei entscheidend, denn ob eine Fachkraft ins Team passt, lässt sich nicht allein algorithmisch bewerten.

Mehr zum Thema liest Du in unseren Artikeln „Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz" und „Robot Recruiting".

3 Möglichkeiten zur kurzfristigen Personalbeschaffung

Für das Großprojekt fehlen Fachkräfte? Mit den folgenden drei Möglichkeiten beschaffst Du kurzfristig externes Personal. Wir stellen Dir Arbeitnehmerüberlassung, Auftragsvergabe per Werkvertrag und Beauftragung von Freelancer:innen genauer vor.

Der Vorteil: Mit der externen Personalbeschaffung sicherst Du Dir gezielt die benötigte Expertise und bleibst dabei flexibel, bei geringerem internen Verwaltungsaufwand als bei einer Festanstellung.

Philipp Riedel - CEO YER Deutschland

„In einer modernen Arbeitswelt und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels brauchen wir flexible Arbeitsmodelle. In Deutschland ist Arbeitnehmerüberlassung neben Freelancing dafür eine Option.

Fakt ist, dass sich besonders die Projekt- und Entwicklungszyklen in vielen Branchen ideal für den Einsatz von Expert:innen über Zeitarbeit eignen – und dass dieses Arbeitsmodell auch für akademische Spezialist:innen ideale Karrierechancen und gleichzeitig die oft gewünschte Flexibilität mit sich bringt.“

Philipp Riedel, Geschäftsführer von YER Deutschland

Mehr Insights: CEO Philipp Riedel im Handelsblatt-Podcast zum Thema Zeitarbeit

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1. Arbeitnehmerüberlassung

Arbeitnehmerüberlassung, kurz ANÜ, ist der gesetzliche Begriff nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Umgangssprachlich ist auch von Zeitarbeit oder Leiharbeit die Rede. Mit der ANÜ werden Fach- und Führungskräfte für bestimmte Projekte an Kundenunternehmen überlassen.

Wichtige rechtliche Rahmenbedingungen der ANÜ:

  • Erlaubnispflicht: Der Verleiher (Personaldienstleister) benötigt eine behördliche Erlaubnis nach § 1 AÜG.
  • Überlassungshöchstdauer: Eine Zeitarbeitskraft darf grundsätzlich maximal 18 Monate am selben Kundenunternehmen eingesetzt werden (§ 1 Abs. 1b AÜG).
  • Equal Pay: Spätestens nach 9 Monaten Einsatzdauer besteht Anspruch auf die gleiche Bezahlung wie vergleichbare Stammbeschäftigte (§ 8 Abs. 4 AÜG). Tarifverträge mit Branchenzuschlag können davon abweichende Regelungen vorsehen.

Auch beim Einsatz von Zeitarbeitskräften bleiben bestimmte Pflichten beim Entleiher, etwa Arbeitsschutz, Arbeitszeitregelungen, das arbeitsbezogene Weisungsrecht und der Zugang zu Gemeinschaftseinrichtungen (§ 13b AÜG). Ganz ohne interne Verantwortung ist ANÜ also nicht, dafür aber administrativ deutlich schlanker als eine Festanstellung.

Wichtig: Zeitarbeit wird oft ausschließlich mit einfachen Tätigkeiten assoziiert. Doch die Zahlen zeigen: Im Juni 2025 waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 622.000 Leiharbeitnehmer:innen in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das entspricht 1,8 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Durch das rechtssichere Modell und Vorteile wie klare Vertragsbedingungen bietet ANÜ auch für hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte eine attraktive Option.

Ablauf der Zeitarbeit

  • Der:die Zeitarbeitnehmer:in ist bei einem Personaldienstleister, wie z.B. YER Deutschland, angestellt.
  • Die Zeitarbeitsfirma (Verleiher) überlässt ihre Zeitarbeitnehmer:innen dem Kundenunternehmen (Entleiher) für einen begrenzten Zeitraum. 
  • Die Grundlage der Zusammenarbeit zwischen Personaldienstleister und Kundenunternehmen ist der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag.
  • Der Lohn und alle weiteren Ansprüche der Arbeitnehmer:innen werden über die Zeitarbeitsfirma abgewickelt.

Vertragsverhältnis in der Arbeitnehmerüberlassung
Vertragsverhältnis in der Arbeitnehmerüberlassung

Vorteile der Arbeitnehmerüberlassung

Arbeitnehmerüberlassung von Fachkräften bietet Dir als Teamleiter:in oder Führungskraft folgende Vorteile:

  • Rechtssicherheit durch den Arbeitnehmerüberlassungsvertrag und Personaldienstleister als Arbeitgeber. 
  • Zugang zu hochspezialisierten Expert:innen, die über eigene Recruiting-Kanäle oft nur schwer erreichbar sind.
  • Geringerer Verwaltungsaufwand als bei einer Festanstellung, da Verwaltungsaufgaben vom Personaldienstleister übernommen werden.
  • Zugriff auf gezielte Expertise, die für das jeweilige Projekt nötig ist.
  • Unabhängigkeit der Fachabteilungen von HR. Das ermöglicht eine schnellere und flexiblere Personalbeschaffung.
Steven Remler Franco - YER Deutschland

„Bei kurzfristigem Personalbedarf zählt vor allem eines: Geschwindigkeit, ohne bei der Qualität Abstriche zu machen. Genauso wichtig ist aber, dass externe Fachkräfte von Anfang an ins Team eingebunden werden. Das entscheidet oft darüber, wie erfolgreich ein Projekt am Ende läuft.“

Steven Remler Franco, Business Unit Manager
YER Deutschland

Praxisguide: Akademiker:innen in Zeitarbeit

Wie steht es um Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland, und wie integrierst Du externes Personal erfolgreich in Dein Team? Antworten liefert unser Praxisguide „Akademiker:innen in Zeitarbeit", basierend auf der YER Arbeitszufriedenheits-Studie 2023.

2. Aufträge per Werkvertrag

Eine Alternative zur Arbeitnehmerüberlassung kann die Beauftragung auf Basis eines Werkvertrags sein. Die Arbeit ist jedoch an ein vorher festgelegtes Ergebnis geknüpft. 

Aufträge per Werkvertrag vergeben 

Im Gegensatz zur ANÜ, bei der die Arbeitnehmer:innen auf Stunden- oder Tarifbasis bezahlt werden, kommt es bei Werkverträgen darauf an, dass ein vertraglich definiertes Werk bzw. Ergebnis geschuldet wird. Die Vergütung wird dem Auftragnehmer bei Abnahme des Werks fällig (§ 641 BGB); üblich sind dabei auch Abschlagszahlungen oder Teilabnahmen (§ 632a BGB), sodass die Zahlung nicht zwingend erst am Ende des Projekts erfolgt.

Vorteile von Werkverträgen

Der größte Vorteil der Beauftragung von Fachkräften per Werkvertrag liegt darin, dass die Arbeit an ein Werk gebunden ist. Das eignet sich besonders gut für zeitlich begrenzte Projekte, die mit einem vorher festgelegten Ergebnis abgeschlossen werden müssen.

Wichtig: Wenn Du Fachpersonal per Werkvertrag beauftragst, darf die praktische Durchführung nicht der Arbeitnehmerüberlassung gleichen. Hier spricht man von einem Scheinwerkvertrag. Lass Dich dazu im Zweifel vorher rechtssicher beraten.

Zious Karis - YER Deutschland

„Ein Werkvertrag funktioniert nur, wenn das Ergebnis klar definiert ist und die externe Fachkraft eigenständig arbeitet. Genau diese Abgrenzung zur klassischen Zeitarbeit ist entscheidend, damit Unternehmen rechtlich auf der sicheren Seite bleiben.“

Zious Karis, Senior Consultant
YER Deutschland

3. Freelancer:innen

Statt ANÜ kannst Du auch Freelancer:innen beauftragen. Wie bei Werkverträgen sind Freelancer:innen wirtschaftlich selbstständig tätig, im Unterschied zur Zeitarbeit besteht aber kein Vertragsverhältnis zu einem Personaldienstleister. Freelancer:innen sind ihre eigenen Chef:innen und arbeiten eigenständig für verschiedene Unternehmen.

So beauftragst Du Freelancer:innen

Qualifizierte Freelancer:innen findest Du, indem Du die gewünschten Freelance-Positionen ausschreibst und passende Kandidat:innen über Projektportale suchst. Auch internationale Freelancer:innen kommen dabei zunehmend infrage (mehr dazu in unserem Artikel zu Global Recruiting). Dein berufliches Netzwerk kann Dir dabei helfen, freie Mitarbeitende zu finden. Besonders einfach und sicher geht das über einen Personaldienstleister, der sich um die Akquise von Freelancer:innen kümmert und die Vermittlung übernimmt. Dieser greift dabei auf einen geprüften Pool an Freelancer:innen zurück. So wird die Qualität der freien Mitarbeiter:innen erhöht.

  • Die Freelancer:innen schließen mit dem Personaldienstleister einen Dienstvertrag (Contracting) ab.
  • Du als Unternehmen bist wiederum mit dem Personaldienstleister per Vertrag verbunden. So vermeidest Du auch rechtliche Fallstricke beim Einsatz von externen Expert:innen.

Vertragsverhältnis Contracting

Vorteile von Freelancer:innen

Freelancer:innen bieten vor allem einen Vorteil: Flexibilität. Sie sind mit ihrer Arbeit weder an feste Orte noch an Zeiten gebunden. Freie Mitarbeiter:innen sind hochspezialisiert und können sich besonders schnell in neue Projekte einarbeiten. Ein weiterer Vorteil ist die Kostenkontrolle. Denn Unternehmen zahlen Freelancer:innen nur das vereinbarte Honorar, ohne die typischen Arbeitgeberkosten einer Festanstellung.

Das Beste: Für viele Projekte lassen sich die passenden Freelancer:innen finden. Das gilt besonders dann, wenn Spezialwissen gefragt ist, das nicht intern abgedeckt werden kann. Ein gutes Beispiel dafür ist IT-Outsourcing oder die gezielte Suche nach IT-Mitarbeiter:innen.
 

Kathrin Kecht - YER Deutschland

„Gerade bei sehr spezialisiertem Fachwissen, wie es aktuell besonders in IT und Projektmanagement gefragt ist, sind Freelancer:innen oft die schnellste Lösung. Entscheidend für den Erfolg ist ein sauberes Matching zwischen Anforderungsprofil und Erfahrung.“

Kathrin Kecht, Principle Consultant
YER Deutschland

Externe und interne Mitarbeiter:innen – Wie führen?

Die größte Herausforderung bei der Zusammenarbeit von internen und externen Mitarbeitenden ist die richtige Integration ins bestehende Team, ohne dabei die Grenzen der jeweiligen Vertragsform zu verwischen.

Wichtig: Die Integration unterscheidet sich je nach Modell. Bei Zeitarbeitskräften (ANÜ) ist eine enge Einbindung ins Team gewünscht und rechtlich unproblematisch, da ein Arbeitsverhältnis zum Personaldienstleister besteht. Bei Freelancer:innen und Werkvertrags-Kräften gilt das nicht: Eine zu enge Einbindung in die Arbeitsorganisation, feste Arbeitszeiten oder ein fester Arbeitsplatz vor Ort bergen rechtliche Risiken für Dein Unternehmen. Bei Freelancer:innen droht Scheinselbstständigkeit, bei Werkverträgen verdeckte Arbeitnehmerüberlassung.
 

Für Zeitarbeitskräfte gilt:

  • Volle Integration: Beziehe Zeitarbeitskräfte von Anfang an bei allen gemeinsamen beruflichen Aktivitäten ein, angefangen bei der gemeinsamen Mittagspause bis zum Workshop.
  • Arbeitsplatz vor Ort: Ermögliche einen festen Arbeitsplatz vor Ort. Schon allein die physische Zusammenarbeit fördert die Integration.
  • Regelmäßiges Feedback: Führe wiederkehrende Feedbackgespräche wie mit den festangestellten Mitarbeiter:innen durch. Das signalisiert Gleichberechtigung gegenüber der Stammbelegschaft.

Für Freelancer:innen und Werkvertrags-Kräfte gilt stattdessen:

  • Klare Projektabgrenzung: Kommuniziere Ziele und Ergebnisse statt fester Arbeitszeiten oder -orte, damit die unternehmerische Selbstständigkeit erhalten bleibt.
  • Regelmäßige Abstimmung statt Integration: Plane feste Termine für den fachlichen Austausch, ohne Freelancer:innen in die interne Arbeitsorganisation einzubinden.
  • Eigene Arbeitsmittel und -zeiten: Freelancer:innen und Werkvertrags-Kräfte sollten eigenständig entscheiden können, wann, wo und mit welchen Mitteln sie arbeiten.

 

Praxisguide: Akademiker:innen in Zeitarbeit

Noch tiefer einsteigen? Unser Praxisguide „Akademiker:innen in Zeitarbeit" (basierend auf der YER Arbeitszufriedenheits-Studie 2023) zeigt Dir, wie die Integration externer Fachkräfte in bestehende Teams gelingt.

Fazit: Kurzfristige Personalbeschaffung als strategischer Vorteil

Ob Arbeitnehmerüberlassung, Werkvertrag oder Freelancer:innen: Bei kurzfristigem Personalbedarf lohnt sich der Blick auf externe Lösungen. Sie geben Dir die Flexibilität, schnell auf Projektspitzen oder Fachkräftemangel zu reagieren, ohne Deine internen Ressourcen zu überlasten.

Ein Blick auf den allgemeinen deutschen Arbeitsmarkt zeigt zudem, warum sich diese Offenheit auszahlt: Laut der YER Arbeitszufriedenheits-Studie 2026 sind 75 Prozent der Arbeitnehmer:innen in Deutschland mit ihren Arbeitsbedingungen zufrieden. Gleichzeitig sind 41 Prozent offen für einen Jobwechsel. Diese Zahlen stammen nicht aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, zeigen aber: Zufriedenheit und Wechselbereitschaft schließen sich nicht aus. Für Unternehmen bedeutet das eine Chance, gerade wechseloffene Fachkräfte über flexible Beschäftigungsmodelle wie Zeitarbeit oder Freelancing für sich zu gewinnen.

Du möchtest kurzfristig qualifizierte Fachkräfte für Dein Unternehmen gewinnen? YER Deutschland unterstützt Dich bei der Arbeitnehmerüberlassung genauso wie bei der Vermittlung von Freelancer:innen – passend zu Deinem Projekt und Deinem Zeitrahmen.

Bildnachweis: Titelbild und Bild 2: Gorodenkoff/stock.adobe.com

FAQ: Die wichtigsten Fragen zur Personalbeschaffung

Personalbeschaffung umfasst alle Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen offene Stellen besetzt – intern durch Versetzungen oder Beförderungen, extern über den Arbeitsmarkt.

Bei der internen Personalbeschaffung besetzt Du offene Stellen mit bereits vorhandenen Mitarbeiter:innen, zum Beispiel durch Versetzung oder Beförderung. Bei der externen Personalbeschaffung holst Du neue Arbeitskräfte von außerhalb des Unternehmens, etwa über Arbeitnehmerüberlassung, Werkverträge oder Freelancer:innen.

Nach der Bedarfsermittlung wählst Du das passende Modell, sprichst geeignete Kandidat:innen an, meist über einen Personaldienstleister, und schließt die entsprechenden Verträge.

Für kurzfristigen Personalbedarf sind die drei gängigsten Modelle Arbeitnehmerüberlassung (Zeitarbeit), Werkvertrag und die Beauftragung von Freelancer:innen. Sie unterscheiden sich vor allem in der vertraglichen Ausgestaltung und im Grad der Integration ins Team. Bei langfristigem Personalbedarf kommt daneben die klassische Festanstellung über Direktsuche oder Personalvermittlung infrage.

Das kommt auf die Vertragsform an: Bei Zeitarbeitskräften (ANÜ) fördern vollständige Integration in den Arbeitsalltag, ein Arbeitsplatz vor Ort und regelmäßiges Feedback die Zusammenarbeit. Bei Freelancer:innen und Werkvertrags-Kräften sollte dagegen eine klare Projektabgrenzung im Fokus stehen, statt einer engen Einbindung in die interne Arbeitsorganisation. Sonst drohen rechtliche Risiken durch Scheinselbstständigkeit.

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